Es gibt in New York soviel zu erleben! Hier ein paar Vorschläge für ein alternatives New York Programm abends oder mal zwischendrin. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch abseits der Touristenpfade unterwegs zu sein und etwas in den Alltag dieser Stadt hineinzuschnuppern. Und dabei unbedingt mit den New Yorkern das Gespräch suchen! Kein Mensch stört sich hier an irgendwelchen sprachlichen Ungenauigkeiten. Also auf ins Abendteuer!
Nicht nur die Rooftopbars sind ein Besuch wert. In New York gibt es ganz viele versteckte Bars in Anlehnung an die Prohibition von 1920-33, wo der Alkoholkonsum verboten war. Nicht dass damals weniger getrunken worden wäre - aber halt versteckt. Es gibt nur noch 2 Speakeasies aus der damaligen Zeit: The Backroom und Attaboy - aber etliche, die genauso schwer zu finden sind, verborgen hinter Regalen, ganz normalen Hauseingängen oder Bücherwänden. Die hier angegebenen Liste ist bei weitem nicht vollständig - Google kennt mehr - aber auf jeden Fall ist hier ein guter Anfang.
Vom Birdland bis zum Village Vangard, von Tomi Jazz bis Room 623, New York bietet das volle Programm. In engen Kellergewölben, dicht gedrängt oder bei einem gediegenen Glas Wein oder Cocktail auf dem ausladenden Sofa - sich einfach von der Musik mitnehmen lassen. Die folgende Liste bietet eine fast vollständige Sammlung der Jazzlokale in Manhattan an:
Wie Harlem und Jazz gehört auch Gospelmusik und Harlem zusammen. Wer am Sonntagmorgen durch Harlem streift, wird auf viele Gottesdienstbesucher stossen, viele davon Touristen. Weil die Gottesdienste oft als Show missverstanden werden, dürfen wir es umgekehrt nicht missverstehen, wenn wir manchmal von der Gemeinde separierte werden. Hier eine gute Liste von 9 Gemeinden und deren Gepflogenheiten + die Möglichkeit sich für eine Gospeltour anzumelden.
Ein sogenannter Galerien Crawl durch Chelsea am Donnerstagabend oder auch durch die Lower East Side ist einfach nur toll. In Chelsea reiht sich eine Galerie an die andere und der Donnerstag ist der traditionelle Tag für die Vernissage einer Ausstellung. Meistens von 6pm-8pm. Am einfachsten ist es, man sucht sich ein oder zwei Galerien heraus, die eröffnen (s. Link unten) und lässt sich dann treiben. Wein und kleine Häppchen gibt es auch manchmal. Und jeden dritten Donnerstagabend im Monat haben sehr viele der Galerien in Chelsea und der Lower East Side (www.lesgallerynights.com) offen, nicht nur diejenigen, die gerade eine Ausstellung eröffnen.
Viele kennen die Ticketkasse am Times Square, die verbilligte Tickets verkauft Aber so wirklich ganz billig sind sie dort auch nicht, und warum nicht vorher sein Glück in der Lotterie versuchen. Es gibt täglich 2 Tickets pro Show (man kann sich für mehrer Shows anmelden) für 30$ bis 45$ zu gewinnen. Anmeldung am Vortag, Gewinner werden um 3pm des Vorstellungstages bekanntgegen. Man muss dann bis 4pm kaufen, sonst verfällt der Gewinn. UND - für Wicked gibt es sogar eine Vor-Ort Verlosung jeweils um 5.30pm des Vorstellungstages.
OFF- Broadway Stücke sind Theateraufführungen in kleinerem Rahmen. Es gibt auch OFF-OFF-Broadway Theater, das sind dann die ganz persönlichen Aufführungen. Diese Stücke lohnen sich nicht nur finanziell. Man ist da auch in bester New Yorker Gesellschaft.
Hier geht es zur Liste der OFF-Broadway Shows, es sind auch Musicals dabei, von New York Theatre Guide:
New York ist eine Fahrradstadt - tatsächlich! Es gibt viele Fahrradwege und mit dem "Citi Bike", dem offiziellen Stadtfahrrad, ist man unkompliziert, schnell und mit Aussicht unterwegs. Es gibt an gefühlt jeder Strassenecke eine Andockstelle für die Bikes. Und es ist so praktisch: einfach das Fahrrad abstellen und zu Fuss weitergehen. Wenn ich dann wieder per Rad weiter will genügt ein Blick aufs App, um die nächste Fahrradstation zu finden. Mit einer Kreditkarte kann man sich ohne Probleme Zugang zum Beispiel zu einer Tageskarte für 19$ verschaffen. Weiter Infos bei der Citi Bike Homepage oder gleich direkt das App herunterladen:
Es gibt in New York City neben der kostenlosen Fähre nach Staten Island auch die von Nicht-New Yorkern weniger beachtete NYC Ferry. Diese verbindet vor allem Brooklyn und Manhattan. Eine Linie fährt allerdings auch den Hudson River entlang.
Was gibt es Schöneres, als sich auf dem Wasser treiben zu lassen und dabei die Skyline New Yorks im Blick zu haben?
New York hat an secondhand Kleidung und originellen Dekosachen von Kleinhändlern, geeignet als Mitbringsel, viel zu bieten. Ein Hot Spot für solche Funde sind die grossen Flohmärke. Sie finden meistens am Sonntag statt, manchmal auch am Samstag. Manche, wie der Brooklyn Flea (https://brooklynflea.com) öffnen nur im Sommerhalbjahr.
Aber der Grandbazar, an der 77. Strasse, direkt süd-westlich vom Natural History Museum, hat das ganze Jahr über offen. Wer an einem Sonntag das Museum oder den Central Park besucht, sollte unbedingt einen Abstecher dahin machen. Für Essen ist dort auch gleich gesorgt, denn bei einem Bazar in New York dürfen auf keinen Fall die Foodtrucks fehlen!
Viele Museen bieten an einem Abend in der Woche oder an einem Abend im Monat ein spezielles Programm an. Manche mit Musik, Drinks und Essen und manche sogar mit freiem Eintritt. So zum Beispiel die J.P. Morgan Library oder das Brooklyn Museum. Auch das MET hat am Freitag und Samstag bis 21.00 Uhr offen. Tickets können online vorbestellt werden. Einfach bei den einzelnen Museen auf der Homepage nachschauen.
Hier geht es zu meinem Blogbeitrag mit Insidertipps für Chelsea. Wer nicht nur die High Line, The Edge oder den Chelsea Market besuchen möchte, kann sich hier inspirieren lassen.
Im Barclays Center in Brooklyn, das sehr gut mit der U-Bahn erreichbar ist, gibt es familienfreundliche Basketball Spiiele und auch Musikevents. Im Vergleich zum Madison Square Garden sind hier die Ticketpreise überschaubar und der Spass genauso gross.
Natürlich können die New Yorker Nächte auch durchtanzt werden. An Discos und Clubs herrscht kein Mangel. Bei den ganz angesagten Clubs muss man manchmal etwas warten. Aber Partygänger sollte das abschrecken, denn diese Wartezeit lohnt sich allemahl.
Hier geht es zurück zur Übersicht mit allen New York Spaziergängen von TreffpunktNewYork. Wer vor einer Führung in Englisch nicht zurückschreckt, dem kann ich die Spaziergänge von "free tours by foot" wärmstens empfehlen.
In der Weihnachtszeit ist New York nochmals ganz besonders. Angefangen von den Weihnachtsshows, über Weihnachtsshopping, bis hin zu den Weihnachtsdekorationen ist der Big Apple eine Wundertüte. Aber Achtung: Man muss schon wissen, wo was zu bestaunen ist oder welche Restaurants besonders dekoriert sind (abgesehen von Rolf´s German Restaurant, das man in der Weihnachtszeit lieber meidet, da zu voll. Dafür ist es bei Rolf´s dann auch den Rest des Jahres über Weihnachten.)
Unter dem folgenden Link findet sich ein Artikel zu Weihnachtstraditionen in New York ganz allgemein und ein Link für einen Weihnachtsspaziergang auf Google Maps + plus dekorierte Restaurants
Es ist nicht allzuschwierig, einen Restroom zu finden, wenn man weiss wie. Neuerdings gibt es sogar einen offizielle Toilettenkarte für die öffentlichen WCs. Dafür einfach auf den Link klicken. Ansonsten gibt es in Kaufhäusern und Restaurants natürlich immer Toiletten. In Cafés sollte man fragen, bervor man sich einen Kaffee kauft, ob es Restrooms gibt. In New York haben durchaus nicht alle Cafés ein WC.
Hier findest du weitere Infos zur New York Besichtigung auf eigene Faust
Hier geht es zu weiteren New York Insidertipps